Schnellstart: Windows Update reparieren
Öffne zuerst die Windows-Einstellungen mit der Tastenkombination [Windows] + [I].
Wechsle zu:
Windows Update
Klicke auf „Nach Updates suchen“ und prüfe, ob Windows einen konkreten Fehlercode anzeigt.
Wenn die Update-Suche hängt oder Updates fehlschlagen, starte anschließend die Windows-Problembehandlung:
[Windows] + [R]
Gib diesen Befehl ein:
ms-settings:troubleshoot
Bestätige mit der Enter-Taste.
Öffne „Andere Problembehandlungen“ und starte die Problembehandlung für Windows Update.
Wenn das nicht hilft, kann es sinnvoll sein, die Update-Komponenten zurückzusetzen. Dabei werden unter anderem die Ordner „SoftwareDistribution“ und „catroot2“ neu angelegt. Wie das geht ist in diesem Artikel beschrieben.
Auch als kostenloses Tool von kostnix-web.de:
Viele der hier erklärten Windows-Funktionen kannst Du auch bequem über die kostnix-web.de – Windows Toolbox aufrufen – direkt von kostnix-web.de, ohne fremde Zusatzsoftware.
Mehr zur kostnix-web.de – Windows Toolbox
Was bedeutet „Windows Update reparieren“?
Was bedeutet „Windows Update reparieren“?
Wenn Windows Update nicht mehr richtig funktioniert, werden Updates möglicherweise nicht gefunden, nicht heruntergeladen oder nicht installiert. Manchmal bleibt die Suche hängen, manchmal erscheinen Fehlercodes wie 0x80073712, 0x800705B4, 0x80004005, 0x8024402F, 0x80070002, 0x80070643, 0x80070003, 0x8024200B, 0x80070422 oder 0x80070020.
Eine einzige Lösung gibt es dafür nicht immer. Deshalb ist es sinnvoll, Schritt für Schritt vorzugehen: erst Einstellungen prüfen, dann die Windows-Problembehandlung nutzen und bei Bedarf die Update-Komponenten zurücksetzen.
Wichtig: Windows-Updates sind wichtig für Sicherheit, Stabilität und Fehlerkorrekturen. Update-Probleme solltest Du deshalb nicht dauerhaft ignorieren.
Wann ist eine Update-Reparatur sinnvoll?
Eine Reparatur von Windows Update kann sinnvoll sein, wenn:
- Windows keine Updates mehr findet,
- die Update-Suche dauerhaft hängt,
- Updates heruntergeladen, aber nicht installiert werden,
- Updates immer wieder fehlschlagen,
- bestimmte Fehlercodes angezeigt werden,
- Windows Update meldet, dass ein Neustart erforderlich ist, aber nichts passiert,
- oder Update-Dienste nicht korrekt starten.
Bevor Du tiefere Reparaturschritte ausführst, solltest Du Windows einmal neu starten und danach erneut nach Updates suchen. Manchmal ist ein ausstehender Neustart bereits die Ursache.
1. Updateeinstellungen überprüfen
Wurde die Updatefunktion abgestellt? Oder bestimmte Updates ausgeblendet?
Um dies zu überprüfen, rufst Du zunächst über die Systemeinstellungen / Einstellungen Deines Systems die Updateeinstellungen auf.
Um die Windows Update-Einstellungen schnell zu öffnen, kannst Du die Tastenkombination [Windows]-Taste + [I] verwenden.
Dadurch öffnest Du die Einstellungen, und von dort aus kannst Du „Windows Update“ auswählen.
Alternativ kannst Du auch im Ausführen-Dialog, welches Du mit der Tastenkombination [Windows]-Taste + [R] folgende Befehle eingeben:
ms-settings:windowsupdate
für die Windows-Updateseite
ms-settings:windowsupdate-options
für die Updateeinstellungen / erweiterte Optionen.
Windows-Update Einstellungen

Hier klickst Du auf den Eintrag „Erweiterte Optionen„.
Hier überprüfst Du, ob beispielsweise Updates ausgeblendet wurden.
Auch kannst Du hier den Updateverlauf aufrufen und ggf. problematische Updates entfernen.
Windows-Update, erweiterte Optionen

Hier solltest Du einstellen, dass automatisch nach Updates (auch für andere Microsoft-Produkte) gesucht wird und diese ebenso automatisch auch installiert werden (wie in dem Bild dargestellt).
Ebenso kannst Du hier nachgucken, ob Optionale Updates vorhanden sind.
Microsoft Problembehandlung nutzen
Um die Problembehandlung in Windows schnell zu öffnen, kannst du die Tastenkombination [Windows]-Taste + [I] verwenden, um die Einstellungen (vormals Systemeinstellungen) zu öffnen.
Windows 11:
Von dort aus gehst du zu System und dann zu Problembehandlung.
Windows 10:
Von dort aus gehst du zu Update & Security und dann zu Problembehandlung
Windows 8, 8.1 und 7:
Von dort aus gehst Du zu Problembehandlung
Alternativ kannst du auch den Befehl
ms-settings:troubleshoot
im Ausführen-Dialog [Windows]-Taste + [R] eingeben.

Hier findest Du unter „Andere Problembehandlungen“ Lösung für verschiedene Probleme.

Hier findest Du auch ein Tool zur Behebung von Update-Fehlern.

Bei Aufruf wirst Du durch einen Dialog zur Fehlerbehebung geführt.
Eventuell bekommst Du auch Hinweise auf weitere Lösungsmöglichkeiten.
Mit etwas Glück sollte das Problem nun bereits behoben sein.
3. Umbenennen der Ordner „SoftwareDistribution“ und „Catroot2“
In den genannten Ordnern „SoftwareDistribution“ und „Catroot2“ werden unter anderem Updatedateien und Informationen zum Updateverlauf gespeichert.
Sind diese Dateien beschädigt, kann dies die Updatefunktion erheblich stören.
Somit wäre es sinnvoll, diese Ordner umzubenennen, sodass Windows diese Dateien und Ordner neu und fehlerfrei anlegen kann. Hierzu stellt Dir Nixi folgendes Tool kostenfrei zur Verfügung:
Dazu lädst Du Dir das entsprechende Tool von kostnix-web.de auf Deinen Desktop. Da sich dieses in einem gepackten zip-Ordner, musst Du zunächst diesen entpacken und die Datei bestenfalls auf Deinen Desktop verschieben.

Nun klickst Du mit der rechten Maustaste auf das Datei-Icon und wählst aus dem Dateimenü den Eintrag „als Administrator ausführen“ aus.
Es erscheint die übliche Sicherheitsfrage Deiner Benutzerkontensteuerung, die Du mit einem Klick auf „Ja“ bestätigst.

Nun erscheint das Fenster der Eingabekonsole. Hier kannst Du erkennen, wie das Tool arbeitet. Sobald das Script des Tools vollständig abgearbeitet wurde, verschwindet das Fenster wieder.
Nun kannst Du das Tool einfach wieder löschen.
Danach startest Du Dein System neu und die Updatefunktion Deines Systems sollte wieder funktionieren.
Windows mit DISM und SFC prüfen
Wenn Windows Update weiterhin Probleme macht, können beschädigte Windows-Komponenten oder Systemdateien beteiligt sein.
In diesem Fall kannst Du zuerst DISM verwenden:
DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
Starte danach den Computer neu und führe anschließend SFC aus:
sfc /scannow
DISM prüft und repariert die Windows-Komponentenbasis. SFC prüft danach geschützte Windows-Systemdateien. Beide Werkzeuge gehören direkt zu Windows und müssen nicht zusätzlich installiert werden.
Wichtiger Hinweis vor tieferen Reparaturschritten
Bevor Du Update-Komponenten zurücksetzt, solltest Du offene Dateien speichern und Windows neu starten.
Wenn auf Deinem Computer wichtige Daten liegen, ist eine aktuelle Datensicherung sinnvoll. Die Reparatur von Windows Update löscht normalerweise keine persönlichen Dateien. Trotzdem ist ein Backup vor Systemreparaturen immer die sicherere Wahl.
Führe Befehle zur Update-Reparatur nur aus, wenn Du sie aus einer vertrauenswürdigen Anleitung übernommen hast.
Fazit
Wenn Windows Update nicht mehr richtig funktioniert, solltest Du Schritt für Schritt vorgehen. Prüfe zuerst die Update-Einstellungen, starte Windows neu und nutze anschließend die Windows-Problembehandlung.
Wenn das nicht ausreicht, können beschädigte Update-Zwischenspeicher eine Ursache sein. In diesem Fall kann das Zurücksetzen von SoftwareDistribution und catroot2 helfen.
Bleiben die Probleme bestehen, sind DISM und SFC sinnvolle zusätzliche Reparaturschritte. So kannst Du prüfen, ob beschädigte Windows-Komponenten oder Systemdateien die Update-Funktion stören.
Windows-Updates sind wichtig für Sicherheit und Stabilität. Deshalb solltest Du Updatefehler nicht dauerhaft ignorieren, sondern gezielt prüfen und beheben.












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